Anlagenmodernisierungen,
Erweiterungen und Neubauten –
alles systemunabhängig

Anlagentechnik

Anlagenmodernisierung

Modernisierung (Retrofit) einer (teil-)automatisierten Förderanlage ermöglicht:
  • neuen Leistungs- und Marktanforderungen gerecht zu werden
  • Geschäftsprozesse zu optimieren
  • Engpässe in der Ersatzteilversorgung zu überwinden
  • die Anlagensicherheit zu erhöhen
  • die Produktivität durch verbesserte Verfügbarkeit zu erhöhen
Die Anforderungen an eine Modernisierung sind vielfältig und für jede Anlage individuell zu überprüfen. Gerne unterstützen wir Sie dabei. Bereits in der Planungsphase entwickeln wir gemeinsam mit unseren Kunden maßgeschneiderte Konzepte in Bezug auf die einzusetzende Technik, terminliche Verfügbarkeiten und vorhandene Budgetrahmen, die oftmals einen Stufenplan über mehrere Geschäftsjahre erfordern. Mit der richtigen Strategie und den entsprechenden Vorbereitungen werden die effektiven Stillstandszeiten und die Risiken der Aktivitäten minimiert. Mit unserer Direktkopplungsplattform SWAN eSL sind wir in der Lage bestehende Schnittstellen zu Fremdsystemen (z.B. Lagerverwaltungssysteme) frühzeitig im Testaufbau zu emulieren und risikoarm in Betrieb zu nehmen.

Anlagenerweiterung

Mit der Integration von Erweiterungen in bestehenden Systemen kann oftmals mit vergleichsweise überschaubaren Investitionen die Leistungsfähigkeit einer Anlage in Bezug auf bestehende und neue Anforderungen deutlich gesteigert werden. Hierzu gehören neue Förderstreckenführungen, Verteilwagen, Heber, Stretcher oder ähnliches. Neben unserem Know-how in der Planung sind wir aufgrund unserer Hardwareherstellerunabhängigkeit in der Lage die passenden Elemente aus der großen Anzahl am Markt befindlicher Lösungen auszuwählen, zu projektieren, zu beschaffen und zu integrieren.

Neuanlagen

Wird anstelle einer Anlagenerweiterung oder einer Modernisierung eine Neuanlage, insbesondere mit einer SAP SCM (SAP Supply Chain Management) Lösung geplant, ist SWAN ebenfalls der richtige Ansprechpartner. Je nach Größe des Projektvorhabens realisieren wir Anlagen als Generalunternehmer oder gemeinsam mit einem unserer Technikpartner. In diesen Fällen ist SWAN das Realisierungshaus für die Steuerungssoftware und die SAP Lösung.

Direktkopplung

Die Direktkopplungsplattform SWAN eSL ist ein von uns entwickeltes Produkt, das optimal auf Ihre Anforderungen zugeschnitten ist und mehr bietet als der SAP PCo (SAP Plant Connectivity). Die Softwareplattform bietet neben reinen TCP/IP und RFC Verbindungen auch eine problemlose Integration von IDOC, Datenbankschnittstellen, RFC1006 Verbindungen, sowie individualisierte Schnittstellen zu Fremdsystemen. Als Softwarepaket arbeitet SWAN eSL:
  • direkt im Schaltschrank auf einem Standard Siemens IPC
  • alternativ hochverfügbar im bestehenden Cluster beim Kunden
  • oder in dessen Rechenzentrum
SWAN eSL verfügt über eine intuitiv bedienbare Oberfläche für:
  • Integration im Lagerverwaltungsmonitor (LVM) von SAP EWM (SAP Extended Warehouse Management) und SAP LES (SAP Logistics Execution System)
  • Weboberfläche für Standardbrowser
  • WinCC Oberflächenintegration

Kamerasysteme

Durch Videoüberwachung mit Kamerasystemen werden Ausfallzeiten dauerhaft insbesondere in schlecht zugänglichen Bereichen minimiert. Mit Fokus auf Kameras an Regalbediengeräten und Verteilwagen haben wir gemeinsam mit unserem Kamerapartner eine modulare Lösung entwickelt, die durch eine Reihe technischer Vorzüge besticht:
  • Kleinster Bauraum für enge Platzverhältnisse (z.B. AKL Lastaufnahmemittel)
  • nahezu 360° Blickwinkel
  • LED Scheinwerfer bei Bedarf
  • Aufzeichnungsfunktion und Datenübertragung ohne WLAN
Über die automatische Aufzeichnungsfunktion der Videomanagementoberfläche kann der Ursprung einer Störung ausgewertet werden. Schnell lassen sich schlecht gepackte Behälter zurückverfolgen, Behälter trotz abstehender Verpackung quittieren oder Ladeeinheiten identifizieren. Bereits bei Einsatzstart ist das Servicepersonal über die Beschaffenheit der Störursache informiert und kann gezielte Gegenmaßnahmen einleiten. Das SWAN Kamerasystem kann sowohl als Stand-Alone-System aufgebaut oder in die bestehende Anlagenvisualisierung integriert werden.

Visualisierung

Ein wesentliches Ziel der Anlagenvisualisierung ist die Verringerung von Störzeiten durch eindeutige Lokalisierung von Störorten und -ursachen und damit eine Verfügbarkeitserhöhung. Mit Hilfe der Anlagenvisualisierung kann an zentralen Punkten (zum Beispiel im Leitstand) dem Kundenpersonal über grafische Masken der aktuelle Anlagenzustand visualisiert werden. Über Drill-Down Funktionen wird im Störungsfall bis auf die einzelnen Teilbereiche oder Förderer selektiert, um Ort und Ursache der Störung schnell und sicher zu identifizieren. Neben der Adhoc Visualisierung von Anlagenzuständen werden nach Bedarf weitere wichtige Funktionen für das Wartungspersonal in der Anlagenvisualisierung hinterlegt. Hierzu gehören Betriebszeitenerfassungen für Wartungszyklen, Stromaufnahmen von Antrieben und Statistikfunktionen. Mit diesen Instrumenten kann das Service- und Wartungsteam präventiv Bereiche verbessern, die nachhaltig zu einer höheren Verfügbarkeit führen. SWAN setzt beim Visualisierungssystem auf das weitverbreitete modulare SCADA System von Siemens (WinCC und WinCC Flexible).

Anlagenservice

Im Anlagenservice bündeln wir Rufbereitschaften, UVV Prüfungen, Wartungs- und Ersatzteilaktivitäten für die Betreuung unserer Kunden. Je nach individueller Vereinbarung stehen wir mit unseren Technikern rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr zur Verfügung. Selbstverständlich übernehmen wir diese Services auch für Anlagen, die nicht durch SWAN originär erstellt worden. Bei einem Rufbereitschaftseinsatz wählen sich unsere Techniker via VPN auf die betroffene Steuerung ein und entstören gemeinsam mit dem Wartungspersonal die Anlage. Anschließend erfolgt eine Einsatzdokumentation, die hilft zukünftig ähnliche Situationen zielgerichtet zu beheben. Je nach Störungsgrad verkürzt sich dabei die vereinbarte Reaktionszeit bis auf wenige Minuten.
In der jährlichen UVV prüfen unsere zertifizierten Techniker nach Herstellervorgabe und ergänzender SWAN Checkliste die Kundenanlagen, dokumentieren den Zustand und geben Empfehlungen über durchzuführende Wartungs- und Reparaturmaßnahmen. Das Wartungsteam führt auf Basis der Anlagennutzungsdauer regelmäßig die Wartungen und falls erforderlich Reparaturen nach Herstellervorgabe durch. In Verbindung mit dem Ersatzteilmanagement können frühzeitig notwendige Ersatzteile wiederbeschafft oder bei nicht mehr erhältlichen Teilen Sonderkonstruktionen durchgeführt werden, um die kontinuierliche Ersatzteilversorgung und damit Anlagenverfügbarkeit zu erhalten.